Newseintrag vom 06. Mai 2026

Ein Jahr CareVolutionAI – unsere Bilanz

Als Lead-Partner des Forschungsprojekts CareVolutionAI blicken wir auf ein intensives erstes Jahr zurück. Zusammen mit unseren fünf Partnern untersuchen wir, wie durch den Einsatz KI-gestützter 3D-Sensoren die Sicherheit von Bewohnern in Pflegeheimen erhöht und Pflegefachkräfte entlastet werden. Was haben wir gelernt?

Was wir bisher erreicht haben

Seit dem Start im Mai 2025 ist viel passiert: Über 100 Sensoren wurden in Piloteinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz installiert – darunter das ZfP Reichenau, BENEVIT Höchst/Fussach, das Betreuungs-Zentrum Heiden, die Klinik St. Katharinental und Stadtgarten Frauenfeld. Über 100 Bewohnerinnen und Bewohner werden heute begleitet, über 50 Pflegekräfte wurden geschult.
Das System erkennt Stürze in Echtzeit, analysiert Schlaf und Mobilität – ohne Kameras, vollständig datenschutzkonform.

Was uns die Praxis gelehrt hat

Mehrere Projekt-Workshops, ein Ausstellungsstand an der CURAVIVA-Tagung, eine Vorstudie bei Pflegefachkräften, LinkedIn, Instagram, Website-News, in der Presse – wir waren präsent und haben zahlreiche Rückmeldungen gerne gehört. Aber die wichtigste Erkenntnis kam nicht aus der Technologie, sondern aus dem Gespräch mit Pflegefachkräften:
Akzeptanz entsteht nicht durch Features, sondern durch echte Entlastung im Alltag.

Was als nächstes kommt

Der bewilligte Ethikantrag markiert den Beginn der wissenschaftlichen Hauptstudie. Jetzt geht es darum, Evidenz zu schaffen. Datenauswertung, Publikationen, Skalierung – die nächsten 18 Monate werden zeigen, ob unsere Hypothesen stimmen. Dank der guten Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern sind auf gutem Weg um die Pflege der Zukunft zu gestalten.

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